Lausche der Weisheit deines physischen Körpers

Lausche der Weisheit deines physischen Körpers

Ein Erfahrungsbericht einer Klienten, den sie auch in einer anderen Gruppe geteilt hat.

Liebes Dorf,

ich teile mit euch meine Erkenntnisse aus meiner Feelings Practitioner Session, in der Sandra für mich liebevoll und klar Raum gehalten hat. Sie hat mir dabei geholfen, Kontakt zu meinem Körper aufzunehmen. Mit ihr gemeinsam gelang es mir, der Weisheit meines physischen Körpers zu lauschen. Danke dafür, Sandra!

Ich habe Diagnosen von drei chronischen Erkrankungen seit 2025, zwei davon degenerativ, und bei allen wertvollen Hilfsmitteln, die die Schulmedizin zur Verfügung stellt, ist für mich dennoch klar, dass es mehr für mich braucht. Es ist so leicht, im Außen nach Hilfe zu suchen, doch der wahre Schatz liegt in mir. Mein physischer Körper gibt mir die Antworten, die ich suche, wenn ich ihm Raum gebe und zuhöre. Das wurde für mich sehr deutlich in der Session.

Es ging um die Schmerzen in meiner Lendenwirbelsäule, in meinem Po, die in der Reha, auf der ich 4 Wochen war, immer größer wurden. Ich habe mich dort nicht gehört gefühlt, war wie eine Nummer. Es hat gut getan, das auszudrücken und auf die Antwort meines Pos zu lauschen. Ich habe auf der Reha die Zuwendung vermisst, die liebevolle Begleitung, was mein Po mir dazu eindeutig sagte: Ich brauche keine Liebe von außen, deine Liebe, Melanie, ist es, die ich brauche… allein während ich das schreibe, lächelt mein Po und ich fühle, wie er sich entspannt.

Ich wünsche und brauche eine liebevolle Gemeinschaft, in der ich gehört werde, doch noch wichtiger ist, dass ich mich selbst liebe, dass meine Traurigkeit fließt. Nur so entsteht die Hingabe und Heilung. Es war so eindrücklich in der Session, wie oft Schmerzen durch nicht wahrgenommene, nicht fließende Gefühle entstehen.

Ich habe meinen Fersen gelauscht, der Schwellung dort, die mir das Laufen erschwert. In der Reha wurde diese Schwellung mit Elektrotherapie behandelt, was mir sehr gut getan hat. Zuhause kann und werde ich meine Füße jetzt jedoch nicht in die nächste Steckdose stecken. Es geht viel einfacher. Die ganze Angst, vor unheilbaren Erkrankungen zu stehen, nicht zu wissen, was ich tun soll, all das steckt in meinen Fersen. Dort ist meine persönliche körpereigene Steckdose, ein Tür zu meiner Angst und ich fühle Freude, dort anzudocken und meine Angst mit Brizzel und Brazzel durch meinen gesamten Körper fließen zu lassen. Possibility Management, für mich insbesondere Feelings Practitioner, ist ein Geschenk.

Ich bin dankbar für euch alle, für die Arbeit, die wir tun, und für die Freude, die Wut, die Angst und die Traurigkeit, die hier so lebendig sein dürfen. Ich kann meinem Körper die liebevolle Zuwendung geben, die er sich so sehr von mir wünscht. Ich bin dankbar.

Herzliche Grüße
Melanie

Angst dient der Wahrnehmung und Traurigkeit zum Weichwerden des Körpers

Angst dient der Wahrnehmung und Traurigkeit zum Weichwerden des Körpers

Im Frühjahr 2024 habe ich Forschungsarbeit mit meiner Wut, Angst und Traurigkeit gemacht. Wie leite ich die Wut in die Knochen und spanne dabei nicht die Muskeln an.
Inzwischen kann ich in der Meditation mit meinen Knochen in Kontakt gehen. Für mich ist es nichts zu machen und zu schauen, wie komme ich in Kontakt mit den Knochen. Ich benutze dafür meine Nerven/ Angst, um in Kontakt mit den Knochen zu kommen. Die Angst dient mir zur Wahrnehmung in meinem Körper und um in Kontakt mit den Knochen zu gehen. In der Meditation kann ich auch die Wut dann grösser werden lassen.

Nun ist mein Forschungsfeld auch mit der Wut in Kontakt zu bleiben, wenn ich die Augen offen halte und in Kontakt mit anderen Menschen bin.

Auch die Angst kann ich während der Übung auf sehr feinstofflicher Ebene immer besser in meinem Körper wahrnehmen. Für mich geht es darum nicht meine Muskeln zu kontrahieren sondern sie zu öffnen / expandieren. Immer wenn ich bei den Übungen merke, dass ich einen Muskel angespannt habe, versuche ich mich zu entspannen. Das entspannen ist auch mit meiner Traurigkeit in Kontakt zu gehen und alles weich werden zu lassen. Je mehr ich meinen Körper öffnen kann, fühle ich ein prickeln in meinem Körper. Das ist die Angst, die auf der neuen Landkarte, die da sein darf. Ich bemerke wie bislang taube Bereiche wieder lebendig werden.

Im Alltag ist die Angst fliessen zu lassen, allerdings eine Herausforderung für mich, da ich auf plötzliche laute Geräusche sehr schreckhaft bin und ein Zusammenzucken durch mein ganzes System geht. Auch mein Rücken wird wieder lebendiger. Wenn ich mit anderen Menschen zusammen bin oder irgendetwas in meinem Rücken steht, habe ich Angst, dass etwas von hinten passieren kann und dann falle ich manchmal wieder in mein bisheriges Verhaltensmuster, meine Muskeln anzuziehen.